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Dresden - wunderschöner Lauf entlang der Elbe

Do, 10. Mai 18

Am Samstag, den 28. April 2018 um 6.00 Uhr machten sich 10 LSVler und 2 Begleitpersonen auf den Weg nach Dresden. So wie das schöne Wetter, war auch die Stimmung und alle freuten sich auf den Marathon (Klaudia, Conny, Gerald, Rainer und Timo), auf den Halbmarathon (Claudia, Karin, Gerhard und Sabine) bzw. auf die 10 Kilometer-Strecke (Werner) sowie Gabi und Bruno, unsere Schlachtenbummler.  

Nach gut 7 Stunden und ca. 650 km erreichten wir Dresden und checkten im Marathon-Hotel ein. Klaudia, die für uns bereits im Vorfeld die wichtigsten Hotspots der Stadt auskundschaftete, begrüßte uns mit ihrer Freundin Michaela (eine echte Dresdnerin) vor Ort. 

Nach einer kurzen Erfrischungspause ging es dann mit der Straßenbahn zur kleinen, aber feinen Läufermesse, wo wir unsere Startnummern erhielten. Im Anschluss machte Michaela für uns eine private Stadtführung mit vielen Hintergrundinfos, aus Sicht der DDR-Bürger. Alle waren wir von dieser schönen, geschichtsträchtigen Stadt begeistert. Wieder retour im Hotel stärkten wir uns am sehr umfangreichen Läuferbuffet und schon verabschiedeten wir uns für die Nacht, um am nächsten Morgen fit für unsere Läufe zu sein. 

Bereits kurz nach 6.00 Uhr trafen sich alle zum gemeinsamen Frühstück und der Tag versprach sehr schön und vor allem warm zu werden. Zum Leid der Läufer, was sich später herausstellte, und zum Wohle der Begleitpersonen, die den Marathon auf dem läuferbegleitenden Dampfer verfolgten… 

Aufgrund der verschiedenen Startzeiten und Ausgangspunkte trennten sich die „Halben“ bereits im Hotel von den „Ganzen“ und los ging es mit dem Shuttle zum Bahnhof und weiter zu den Startpunkten. Pünktlich ging es mit weiteren 5.132 Läufern auf allen Distanzen Richtung Dresden. An den Starts, wo alle noch mit der Sonne um die Wette strahlten, waren Läufer aus 34 Nationen zwischen 6 und 89 Jahren, wenn man die Kinderläufe mitzählt. Aufgrund der überschaubaren Teilnehmerzahlen in den Hauptbewerben (1.127 10-km-Lauf / 2.182 Halbmarathon / 849 Marathon), wurde nicht wie üblich in Wellen gestartet, sondern ganz familiär, alle auf einmal und natürlich grundsätzlich viel zu schnell… 

Wir liefen auf dem Elberadweg durch eine malerische Landschaft mit vielen Sehenswürdigkeiten (Elbschlösser, Blaues Wunder, Schloss Pillnitz) und an der Historischen Altstadt vorbei, zurück ins Stadtzentrum, zum Heinz-Steyer-Stadion. Alle 5 Kilometer waren Verpflegungsstellen aufgebaut und wir wurden von verschiedenen Bands und viel Publikum am Streckenrand angefeuert. Kurz vor dem Ziel wurde zur Mobilisierung der letzten Kräfte sogar Bier ausgeschenkt. 

Wie vermutet, hat die um die Mittagszeit herrschende Hitze von über 25° allen Teilnehmern sehr zu schaffen gemacht. Den „Halben“ etwas weniger, da nicht so lange auf der Strecke, jedoch den „Ganzen“ umso mehr: Keiner der Läufer erreichte die angepeilte Zeit, aber alle sind schlussendlich und Gott-sei-Dank gesund im Ziel angekommen! Nachdem sich alle halbwegs erholt und geduscht hatten, trafen wir uns auf der Stadionwiese und tranken ganz gemütlich in der Sonne und auf dem Liegestuhl die eine oder andere Flasche Prosecco, die Gabi und Bruno für uns gekühlt bereithielten.  

Und hier noch einige Anekdoten der Läufer nach dem Lauf (die Gedanken während des Laufes sind unter Zensur): 

  • „Der Werner ist der Schlauste: läuft 10 Kilometer, ist topfit und hat auch eine Medaille!“ 

  • „Das war der letzte ganze Marathon…!“ (wurde übrigens mehrmals ausgerufen!) 

  • „Ich habe einen Triathlon gemacht: Laufen und Gehen. Und dazwischen bin ich gelegen!“  

  • „Ich wollte eine Staffel machen, jedoch hat die Dame bei der Verpflegungsstation nicht mit gemacht…, also musste ich selber weiter!“ 

  • „Die Landschaft war so schön, dass ich gelaufen bin und mich etwas umgeschaut habe. Jetzt weiß ich, wohin wir morgen Essen gehen…“ 

  • Eine der Musikkappelen an der Strecke hatte rote Knieschoner an (wurde beim Spazieren gesehen) und es stellte sich die Frage: WARUM? Antwort unseres Laufgottes: „Ganz logisch, die haben sich hingekniet, als ich vorbeigelaufen bin!

Am Tag danach, nachdem wir am Abend trotz aller Strapazen richtig schön gegessen und gefeiert haben, machten wir eine Stadtrundfahrt, um nochmals die wunderschöne Gegend und Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe zu betrachten (es hatten ja nicht alle Zeit, die Landschaft an der Elbe während des Laufes zu betrachten) und genossen das tolle Wetter und das Frühlingsfest in Dresden. Am Dienstag, den 1. Mai, machten wir uns „um viel Erfahrung und einer Laufmedaille reicher“, auf den Heimweg ins Ländle.

Sabine


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